Sicher unterwegs mit dem Rollator

Rollatoren bieten älteren und gehbehinderten Menschen Halt beim Stehen und Gehen und tragen dazu bei, die selbstständige Mobilität im Straßenverkehr zu bewahren. Im Straßenverkehr sehen sich die Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren jedoch häufig unerwarteten Schwierigkeiten gegenüber, die zu gefährlichen Situationen führen können. Dies sind beispielsweise nicht abgesenkte Bordsteinkanten, unebene Gehwege, Schlaglöcher und Hindernisse. Bei den Verkehrssicherheitstagen in „Mobil bleiben, aber sicher!“ soll verstärkt auf die Problematik älterer zu Fuß Gehender innerorts eingegangen werden. Diese zählen zu den schwächeren Verkehrsteilnehmenden, vor allem, wenn sie mit dem Rollator unterwegs sind. Kommt es zu einem Unfall mit einem Auto, kann das bereits bei geringer Geschwindigkeit für den zu Fuß Gehenden mit schweren oder tödlichen Verletzungen enden. Vor allem ältere Menschen sind aufgrund ihrer meist schwächeren Konstitution gefährdet.

Die Destatis-Unfallstatistik zeigt, dass rund 20 Prozent aller verletzten zu Fuß Gehenden älter als 64 Jahre waren, während bei den Getöteten fast die Hälfte dieser Altersgruppe angehörte. Dabei verunglückten 96,5 Prozent der zu Fuß Gehenden ab 65 Jahren innerhalb von Ortschaften.

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